Was dich gesund macht!

Was dich gesund macht!

“…und bleib gesund.” War immer der Abschiedsgruß meiner Großmutter. Jedes Mal.

Wie so vieles was ältere Menschen sagen, fand das kein Gehör bei mir.

Jetzt mit 4o sieht das langsam anders aus.

In einem Buch was ich zu Studienzeiten lesen durfte “Utopia” von Thomas Morus legt der Autor nahe, wie wichtig es ist, sich um seine Gesunderhaltung zu kümmern.

Dort werden Gesundheit und Freiheit gefeiert.

Wir haben leider verlernt wie man sich wirklich erkenntlich zeigt, wie man seine Gesundheit und somit sich selber wirklich „feiern“ kann.

Dankbarkeit kann eine Möglichkeit sein – du bist frei von Schmerz oder Wunden die sich nicht schließen lassen- sei doch mal dankbar!

Du hast vielleicht gerade jetzt keine Kopf- und Gliederschmerzen…

sei Dankbar!

Ich persönlich habe seit gestern drei offene Stellen auf meinen Händen, heute morgen bei der Versorgung meiner Wunden ist mir aufgefallen das ich noch nie ‘Dankbarkeit’ gefühlt habe gesunde Hände zu haben.

Wie wundervoll ist es keine Krankheit, keinen Schmerz zu fühlen- und wie “danken” wir es unserem Körper?

In dem wir uns mal was gönnen! Ein Stück Torte, ein opulentes Sonntagsfrühstück, eine Kugel Eis oder der Rotwein am Abend.

Woher kommt das?

Ist das immer noch der Nachkriegsgeneration geschuldet? Sind wir immer noch so froh mal “sündigen” zu können, einfach weil wir es haben?

Kommt das gar aus der Kirche? Verzicht = tiefer Glaube bis nach der Fastenzeit und dann darf alles wieder rein?

Wenn du darauf eine Antwort oder eine Theorie hast- lass mich das gerne wissen.

Auch ein passender Artikel von mir: Bilder in deinem Kopf

Wenn dein Körper mal ein Biologisches Update braucht, du mal eine Auszeit bekommst (starker Schnupfen) oder du einfach nicht 1oo % bist…

kannst du dich trotzdem gern mal auf die Dinge konzentrieren die gerade funktionieren: bei einem Schnupfen kannst du vielleicht dankbar sein, dass deine Hände gesund sind. Bei Kopfschmerzen kannst du Dankbarkeit empfinden das mit deinen Augen alles okay ist oder du gesunde Beine hast.

Der Fokus und die Wahrnehmung sind entscheidend für deinen Heilungsprozess.

Artikel zumThema eingeschränkt sein: https://aerohfit.com/eingeschraenkt/

Also was gönnen wir uns? Was sollten wir uns gönnen? Mit welchem Bewusstsein sollten wir “sündigen”?

Ich finde das gerade sehr spannend- weil es mich gerade schwer betrifft- mich macht das sonst echt Wahnsinnig keine 1oo % zu haben. Aber jetzt bin ich auch dankbar für diese Erfahrung.

Kennst du die Geschichte von dem Bauern der seinen Sohn verliert?

Der Bauer und das Pferd

Wer weiss für was es eben gut ist… .

Kommen wir nun noch einmal zurück zum Bewusstsein. Seit dem ich mit diversen Atemtechniken begonnen habe, seit dem ich mich mit meinem eigenen Körper auseinandersetze, spielt Bewusstsein eine große Rolle in meinem Leben.

Dazu kommt jetzt Yoga mit all seinen Ideen und Möglichkeiten – und in all diesen Bereichen geht es um Bewusstsein. Und dann um Automatismen.

Hier ein Artikel über Möglichkeiten eine Routine aufzubauen.

Und was macht dann “Bewusstsein” mit mit mir?

Ich bin im Hier und Jetzt- und kann Dankbarkeit fühlen für diesen Moment, diesen Körper, diesen Atemzug, meine Freiheit, meine Gesundheit.

Es liegt nur an dir selbst, dich zu achten und bewusst mit dir umzugehen. Ich bin längst noch nicht da wo ich gern wäre, aber auf einem guten Weg dorthin.

Also achte auf dich und versteh mich nicht falsch- eine Investition in dich selbst- in Dinge die dir wirklich gut tun, ist immer eine Investition in die richtige Richtung.

Online Fitness Training ist alles was du brauchst von zu Hause aus. Ich helfe dir.

Bleib gesund! (“Mach ich Omi!”)
Bob

#onlinefitnesstraining #stoffwechselkur #darmreinigung

Was passiert auf einem Retreat?

Was passiert auf einem Retreat?

Die wörtliche Übersetzung aus dem Englischen ist übrigens Rückzug, ohne dass genauer benannt ist, wer sich von was, warum und wie zurückzieht. Im Buddhismus werden Schweigeseminare so genannt und mittlerweile ist der Begriff auch schon im Wellness-Bereich angekommen und wird dort synonym für Auszeit benutzt.

Was unser Retreat ausmacht?

Was passiert und wie es sich anfühlen wird, weiß kein Mensch vorher, auch wir nicht. Anders als bei einem Yoga Seminar, das vielleicht mit einem gut organisierten Wellness-Wochenende zu vergleichen ist, ähnelt unser Retreat eher einer Abenteuer- Reise. Und Abenteuer zeichnen sich durch Überraschungen aus, durch Erlebnisse jenseits der Trampelpfade. Um im Bild zu bleiben: Es ist ein Unterschied, ob ich mit ein paar hundert Leuten einen Sonnenuntergang auf der allen bekannten Promenade erlebe, oder ob ich mehrere Tage in einer einsamen und wundervollen Gegend in Bulgarien verbringe, die nur zu Fuß und über nicht ganz leicht zu gehenden Wegen erreichbar ist.

Klassische Kriterien:

1. Eine feste Tagesstruktur

Im Retreat gibt es einen festen Zeitplan, der den Rahmen bildet: Oft vom Aufstehen, über feste, sich über den Tag wiederholende Programmbestandteile bis zum Tagesabschluss. Ein Retreat hat eine feste Struktur.

Der Grund:

Niemand muss sich um irgendetwas kümmern oder Entscheidungen treffen, da alles festgelegt ist. Die Teilnehmer wissen, wann es was gibt, fügen sich in diese Struktur und sind frei für innere Prozesse.

Das bedeutet es für uns:

Es gibt einen festen Rahmen, bestehend aus Körperarbeit, Meditation, Atemübungen und na klar Wanderungen. Dazu kommt genügend Zeit für jeden einzelnen die trotzdem Freiräume lässt, sich darin gut einzufinden.

2. Abstand vom Alltag

Hier sind Retreat und Auszeit wieder ähnlich, in beiden ist es wesentlich, sich im Abstand vom Alltag zu erfahren. Der Tag wird nicht von unserem Arbeitsrhythmus, Form der Kommunikation (Offline-Sein ist oft der Fall) oder Alltagspflichten geprägt. Wer möchte kann sich natürlich in der Küche verwirklichen, aber das ist natürlich nicht zu vergleichen mit dem automatisierten Alltags-Programm, das wir ansonsten haben. Der Grund: Andere Zusammenhänge fordern ein Innehalten – übliche Regeln sind außer Kraft gesetzt, Gewohnheiten laufen ins Leere, es gibt keine oder wenig äußere Ablenkung – so entsteht Raum für wirklich andere und neue Erfahrungen.

Das bedeutet für dein Retreat bei uns:

 

Endlich Zeit für dich, entspannen, echte Begegnungen – ohne Kindergetöse, Arbeitsstress und Alltagserschöpfung.

3. Konzentration auf ein Thema, auf Wesentliches

Dabei kann sich das Thema auf innere Erfahrung oder eine körperliche Aktivität und Fertigkeit (Fitnessübungen) beziehen. Der Grund: Ein Retreat erlaubt, sich mit wesentlichen Themen und Anliegen zu befassen – das, was im Alltag keinen Platz findet. Durch die Breite der Zeit kann Tiefe überhaupt erst entstehen. Prozesse dürfen Raum einnehmen, hochkochen und wieder verschwinden, dürfen überraschen, werden bemerkt und bewusst integriert.

Das bedeutet für dein Retreat bei uns:

Hier dreht sich alles um dich, deinen Körper und dein Bewusstsein.

4. Übung:

Auch hier geht es raus aus Gewohntem: Im Retreat bewege ich mich oft auf dünnem Eis, weil ich mich bewusst damit auseinandersetze, bestimmte Themen/Fertigkeiten nicht so zu beherrschen, wie ich es mir wünsche. Hier kann ich mich üben, habe Zeit, und begebe mich in eine Situation, die von Nicht-Wissen geprägt ist und übe mich, auch damit freundlich umzugehen.

Der Grund:

Neue Gewohnheiten brauchen Übung – das gilt für Instrumente, Tägliches wie Kochen oder Putzen genauso wie für die Entwicklung von Bewusstsein. Über die Übung machen wir konkrete Erfahrungen, regulieren unsere Handlungen achtsam und bewusst und können sie dann Schritt für Schritt in den Alltag integrieren – um dort dann weiter zu üben.

Das bedeutet für dein Retreat bei uns:

Wenn Fitness, Natur und Bewusstsein in deinen Alltag einziehen sollen, geht das leider nicht auf Knopfdruck – es braucht Übung, Geduld und einfaches Beginnen.

5. Führung und Begleitung:

Die Qualität eines Retreats hängt vom Begleit-Personal ab. Nur entsprechend ausgebildete Coaches sind in der Lage, den Rahmen einer solchen Auszeit zu halten und Impulse so zu geben, dass sie für die unterschiedlichsten Teilnehmer eine Unterstützung sind und weiterführen.

Der Grund:

Im Retreat betreten wir neues Terrain: Die ungewohnte Struktur des Tages, die wir nicht selbst entscheiden, weniger Möglichkeiten der Ablenkung, die Konzentration auf das Wesentliche, das alles ist eher fremd und benötigt Anleitung.

Das bedeutet für dein Retreat bei uns:

Wir sind über viele Jahre ausgebildete Retreatgeber, neben zahlreichen Qualifikationen in Körperarbeit. Meditation und Ernährung sind wir vor allem auch eins: erfahrene Retreat Partner, die den Prozess oft und immer wieder neu durchlaufen haben – und das hört auf eine Weise auch nie auf.

Das alles macht also ein Retreat aus.

Ein Retreat zu wiederholen macht übrigens immer extrem viel Sinn, gerade was den Übungs-Fitness-Charakter ausmacht.

Was dich jetzt noch hindert weiss ich nicht, komm dazu und sei einfach mal dabei.

Sportreise vom

12. – 18. Juli 2020 oder
07. – 13. September 2020

Kalorien zählen ist „Old Fashion“

Kalorien zählen ist „Old Fashion“

Gibt es keine Höchstgrenze wie viel Kalorien ich zu mir nehmen sollte?

…eine typische Frage einer „Kalorienzählerin“…

Nein, weil eine Kalorie aus Eiweiß anders im Stoffwechsel wirkt als eine Kalorie aus Kohlenhydraten und weil es immer darauf ankommt satt zu werden.

Das Schicksal der Kalorienzählerin ist es, nie wirklich befriedigt zu sein, denn der Hunger kommt- ist nur eine Frage der Zeit. Und dann zu wieder stehen ist kaum möglich.

Alle von uns haben in der Kindheit eine Ernährungsprägung erfahren (Eltern, Großeltern, Kultur und na klar Vorlieben).

Diese Prägungen sind bei jedem anders- deshalb kann es keine „Diät für alle“ geben. Du nimmst vielleicht ein paar Kilos ab, aber die hast du schnell wieder drauf.

Wir dürfen unser Gehirn umprogrammieren, wenn wir Gewohnheiten ändern wollen, und das braucht Zeit und Kraft. Oder aber du gehst mit voller Absicht in die „Ketose“ – das heisst dein Körper nimmt als Energieträger nicht Kohlenhydrate sondern Fett- und das am besten aus deinen eigenen Depots.

Dazu kommt das wir alle gustatorischen Dinge genießen wollen- wir sind sog. Genußhedonisten.

Alles muss einfach Spaß machen.

Kann man nicht (schnell) ein paar Kilo abnehmen?

Kann klappen, jedoch ist eine Ernährungsumstellung ein Projekt das Zeit und Aufmerksamkeit braucht. Selbst unsere geführten Stoffwechselkuren brauchen mindestens 35 Tage. Und hier nimmst du ungefähr 1/10 deines Gewichtes dauerhaft ab.

Die nächste geführte Stoffwechselkur startet am 20.Februar 2020. Kosten der Produkte >200,- Euro plus einer Kursgebühr von 120,- Euro. Schreib uns an, wenn du dich berufen fühlst.

Es ist wichtig zu wissen welche Esstypen es gibt?

Ich muss mir bewusst machen warum ich etwas esse: Weil ich Hunger habe, traurig bin oder aus Gewohnheit? Oder weil ich vielleicht immer noch nicht satt bin? Was ist mir beim Essen wichtig und worauf kann ich verzichten? Erst wenn ich weiß wie ich ticke, kann ich nachhaltig etwas verändern. Die Esstypen helfen uns dabei, weil sie uns einen Spiegel vorhalten und die Schwachstellen aufzeigen.

Wenn dich Kalorien mehr interessieren als alles andere darfst du ab heute einfach aufhören.

Du bist gesundheitsbewusst, machst dir viele Gedanken über Ernährung und du isst viel Gemüse. Das ist schon mal ein wundervoller Anfang. Kalorien zählen und das Wissen über Kalorien ist schlichtweg überflüssig. Siehe oben.

Was kann ich noch machen?

Zucker raus, Weißmehl raus- da machen wir in der Regel keine Kompromisse. Es sei denn du hast eine echte Gewohnheit draus gemacht und kannst nicht auf deinen Kuchen, am Samstag verzichten. Dann beginnst du vielleicht unterschwelliger.

Trinkst du genug Wasser?

Sind deine Portionen einfach zu groß?

Ist dein Darm gereinigt- so das die Nährstoffe auch ankommen?

Isst du Rohkost vor deinen gekochten Malzeiten?

Auch hier bieten wir etwas sinnvolles an: Eine geführte Darmreinigung, denn unserer Erfahrung nach können Vitalstoffe oft nicht aufgenommen werden, wenn sich im Darm zu viele Ablagerungen, destruktive Bakterien oder die falschen Bakterienstämme befinden.

Auch hier kannst du dich bei uns melden- Kosten der Produkte – etwa 120,- Euro plus einer Kursgebühr.

Was machen wenn der Hunger kommt?

Mein Tipp: Nussmus! Es gibt nichts besseres als einen oder zwei Löffel Mus gedippt in Apfelspalten zum Beispiel.

Ansonsten empfehlen wir immer einen Eiweissshake zu trinken wenn der Hunger kommt- gerade wenn du beginnst mit Bewegung oder Sport steigt dein Grundumsatz und dadurch steigt auch dein Bedarf und dein Appetit. Da ist es nur klug sich gut vor zu bereiten. Dein Eiweißpulver sollte zuckerfrei sein und kalt verarbeitet worden.

Wenn du Fragen hast- schreib uns an oder kommentiere hier drunter, das hilft dann auch den anderen Lesern.

Ansonsten wünsche ich dir alles Liebe und bitte lösche deine Kalorien App! 😉

Bob

Yoga – eine Abrechnung

Yoga – eine Abrechnung

Woran du merkst das Yoga einfach nichts bringt?

Ich arbeite seit einigen Jahren als Trainer und Spezialist in Sachen Bewegung. Ich erkenne einen schwachen Core und bewegliche Hüften auf Anhieb. Aber was ich immer wieder höre bei meinen Aufklärungsgesprächen ist dieser eine Satz. “Ich mache Yoga mindestens 3 x die Woche.”

Und da klingeln bei mir die Alarmglocken- aber sowas von!

Denn was ich danach sehe und was ich erfahre macht mich echt langsam betroffen. Was ist denn dieses Yoga, was kann es und warum denken Menschen, dass wenn sie „…Yoga machen“ das auch nur in irgendeiner Form ausreichen könnte?

Das ist gefährlich, das ist einfach falsch.

Hyperflexibilität ist dabei das geringste Problem.

Was ist Yoga eigentlich?

Yoga, wie er im Westen gelehrt wird (… ) oft gekennzeichnet durch eine Übernahme westlicher esoterischer Ideen, westlicher Psychologie, physischen Trainings und wissenschaftlicher Annahmen durch englischsprachige und westlich ausgebildete Inder. In diesen Fällen stellt moderner Yoga eher eine New-Age-Lebenseinstellung dar als eine Form hinduistischer Spiritualität. (Wikipedia)

Also eigentlich war Yoga ein rein spiritueller Weg, der vor allem die Suche nach Erleuchtung durch Meditation zum Ziel hatte. Die vielen Asanas entstanden erst im Laufe der Zeit. Ihr vorrangiges Ziel ist, den Körper so zu kräftigen und zu mobilisieren, dass er möglichst beschwerdefrei über einen längeren Zeitraum im Meditationssitz – z. B. Lotussitz – verweilen kann.

Was mir fehlt:

Kurz gesagt ist das die Power, einfach mal 30-50 Squats zu machen, 15 Burpees oder auch mal 20 Minuten schwimmen. Die Menschen die ich bis jetzt trainiert habe- “…machen Yoga” aber da ist nichts! Da kommt einfach nichts rüber.

Ok – vielleicht kannst du deine Zehen berühren- aber das reicht eben nicht um gesund alt zu werden. Du brauchst Kraft und Ausdauer genauso wie Mobilität – die im Gegensatz zu Flexibilität ganz anders funktioniert.

Studienlage:

2009 befragten Forscher erstmals Yoga-Lehrer, Yoga-Therapeuten und Mediziner in einer großen Studie zu den Risiken der Körperkunst. Das Ergebnis, das im „International Journal of Yoga Therapy“ veröffentlicht wurde, untermauert die Einschätzung vieler Yoga-Experten: Falschen Ehrgeiz sei die größte Gefahr, gefolgt von einer schlechten Anleitung und einer falschen Technik. Der Nacken, der untere Rückenbereich, die Schulter, das Handgelenk und das Knie werden demnach am häufigsten verletzt.

„Yoga ist für Menschen in guter körperlicher Verfassung. Oder es kann therapeutisch eingesetzt werden. Es ist umstritten, aber es sollte wirklich nicht für die Allgemeinheit verwendet werden.“

Dabei trifft es besonders häufig den Nacken und den unteren Rückenbereich: „Hals- und Lendenwirbelsäule werden im Alltag stark gefordert“, sagt Klaus Völker, Leiter des Instituts für Sportmedizin am Universitätsklinikum Münster. „Die Lendenwirbelsäule etwa zeigt häufig schon im zweiten Lebensjahrzehnt Abnutzungserscheinungen. Da kann es bei Über- und Fehlbelastungen schon passieren, dass eine Bandscheibe zerquetscht wird oder Teile herausgedrückt werden.“

Unter Anhängern die immer ihre aufgerollten Matten herumtragen, wird Yoga als ein fast wundersames Mittel der Erneuerung und Heilung beschrieben. Sie zelebrieren seine Fähigkeit, zu beruhigen, zu heilen, zu energetisieren und zu stärken. Und vieles davon scheint zu stimmen: Yoga kann deinen Blutdruck senken, Enzyme aktivieren, die als Antidepressiva wirken, und sogar dein Sexualleben verbessern.

Ich persönlich fühle mich auch nach jeder Session eher beschwingt.

Die ersten Berichte über Yoga-Verletzungen erschienen vor Jahrzehnten und wurden in einigen der angesehensten Fachzeitschriften der Welt veröffentlicht – darunter Neurology, das British Medical Journal und das Journal der American Medical Association. Die Probleme reichten von relativ leichten Verletzungen bis hin zu dauerhaften Behinderungen. In einem Fall beschloss ein männlicher Student seine Yogapraxis zu intensivieren. Er saß stundenlang aufrecht auf seinen Fersen in einer knienden Position, die als “Vajrasana” bekannt war. Bald hatte er Schwierigkeiten beim Gehen, Laufen und Treppensteigen.

Das Sitzen im Vajrasana betäubte einen Nerv. Ärzte haben eine Reihe ähnlicher Fälle registriert, und die Erkrankung hat sogar einen eigenen Namen erhalten: „Yoga Foot Drop“.

Die Herausgeberin des Yoga Journals, Kaitlin Quistgaard, beschrieb, wie sie sich in einem Yoga-Kurs eine gerissene Rotatorenmanschette zuzog. „Ich habe erfahren, wie Yoga heilen kann“, schrieb sie. „Aber ich habe auch erlebt, wie Yoga schaden kann – und ich habe das auch von vielen anderen Yogis gehört.“

So kann nichts passieren

Wer mit Yoga anfängt, sollte sich vorher bewusst sein, dass Yoga keine trendy Wellness-Entspannungsmethode, sondern ein richtiger Sport ist (sein kann). Und wie bei jeder anderen Sportart kann es zu Verletzungen kommen, wenn diese nicht richtig ausgeübt wird.

Der zweiter entscheidende Faktor ist eine gute Anleitung. Der Begriff „Yoga-Lehrer“ ist nicht geschützt, jeder kann sich nach einem Wochenendkurs so nennen.

 

Worauf du achten darfst

Ein guter Lehrer sollte seine Schüler nach Vorerkrankungen fragen und Rücksicht auf ihre körperliche Verfassung nehmen. Außerdem sollte er bei Anfängern den Kurs überblicken können. Dann aber steht einer erfolgreichen Yogastunde nichts mehr im Weg.

Auch ich bediene mich in meinen Trainings einiger Asanas und auch ich halte viel von Yoga – wenn es denn richtig angewendet und richtig gelehrt wird. Wenn du merkst das du nicht weiter kommst, wenn du immer das Gleiche als deine Routine tust- wenn du Schmerzen haben solltest, wenn du keine weiteren „Anstrengungen“ in deinem Leben hast- dann änder das!

Aber Yoga als Entschuldigung, Yoga als Training reicht eben nicht aus. Du darfst gern mehr tun. Beweg dich- aber richtig!

Für dich.

Wenn du das Gefühl hast mehr machen zu wollen- anders zu trainieren- dann melde dich bei mir.

Trag dich hier in meinen Kalender ein, und wir reden mal über deine Ziele und wie du sie erreichen kannst.

Auszeit in Bulgarien

Auszeit in Bulgarien

Bulgarien ein Traum

България мечта
Im Gebirge der Rodopen

Mein Retreat in Bulgarien!

Feedback für dich – Lesezeit vielleicht 4 Minuten.

Ich gebe dir eben eine Zusammenfassung von unseren 7 Tagen Retreat mit Vollverpflegung, wandern und jeder Menge Bewegung.

Was ich nicht gelernt habe, habe ich erwandert.
Johann Wolfgang von Goethe (knapp 200 Jahre her)

Was passiert wenn 10 Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten allein auf einem Berg ankommen?

Tagesabläufe die sich ähneln – Menschen die sich näher kommen.

Jeder hat sein Päckchen zu tragen, jeder seine Geschichte im Rucksack. Das sind ganz besondere Momente- denn der Rucksack geht auf- Stück für Stück kommen Sachen raus- ganz tolle und manchmal ziemlich alte- olle Sachen.

 

Da gibt es zum Beispiel diesen Bergführer- ehem. Elitesoldat und Balletttänzer. Ihn mit seinen 61 Jahren kennen lernen zu dürfen reicht schon fast an Inspiration für ein ganzes Leben.

Der Tagesablauf war fast immer gleich.

Morgens Bewegung – Mobilisation, ein kurzes aber intensives Workout, dann Meditation und Atemübungen. 4 Sekunden rein und 8 raus. Das beruhigt und man lernt sich selbst kontrollieren und besser kennen. Denn “…wer seinen Atem kontrolliert, kontrolliert sein Leben.”

Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern erfahren als in Büchern.
Bernhard von Clairvaux (knapp 1000 Jahre her)

Mein Name ist Bob und ich bin Fitnesscoach, Bewegungsspezialist und Slowfoodkoch. Dieses Retreat ist in einer Kooperation entstanden mit der wundervollen Sofia von Rawvega.

Was eine tolle Idee- Wandern, Bewegung, Workouts, Meditationen und Heilige Orte zu verknüpfen. Man braucht nicht viel da oben. Man darf seinen Rucksack öffnen, wenn man will. Oder man schaut erst mal was die anderen dabei haben. Bevor man sich selbst mal betrachtet.

Die Wanderungen beginnen nach dem Frühstück- Zeit sich kennen zu lernen, gemeinsam geschwitzt hatten wir am Morgen schon. Die Wandergruppe wechselt immer wieder durch- mal gehen die voran und mal die…
Ausgewogen ist es und spannend, weil die Natur alles verschluckt- finstere Gedanken kommen gar nicht auf. Bulgarien ist so ein altes Land- Nymphen soll hier geben und Waldgeister, Bären und Wölfe. Ich empfing die Kraft in den Steinen, tief in der Erde, wirklich spürbar- mein Herz hat vibriert- meine Zirbeldrüse hat geantwortet.

Ich habe mich auf die Erde gelegt- und einfach mal die Zeit sein lassen, einfach wieder in mich gespürt, mich auftanken können. Da liege ich also auf einer Wiese und die Raben antworten meinen Träumen. Magisch, einfach fesselnd und irgendwie verrückt. Noch immer rede ich von den Gegebenheiten vor Ort und lasse meine Mitmenschen hier teilnehmen an meinen Erfahrungen.
Abends gab es oft eine warme Suppe, einen Salat und viele Gespräche. Das einfache aber Gute eben. Und vor allem gab es oft Tränen- Tränen die aus unseren Augen liefen weil wir so oft-  so doll lachen mussten. Wie lange ist dein letzter Lachanfall her? Das befreit so sehr, gibt Kraft und tut einfach so gut. Und lachen verbindet- breitet sich aus und kommt immer wieder.

Man ist abends aber auch einfach ko.

Die Wanderungen sind immer zwischen 12- 20 km lang- und das in den Bergen. Das strengt an- aber auch das tut so gut.

Bürostuhl gegen Wanderschuhe getauscht. Was eine Wohltat.

Dann unser Bergführer, ein Mann der so sicher mein Vorbild in Sachen Fitness ist wie es für viele Frauen Heidi Klum war. Niki ist 61 und könnte bei so einigen Wettkämpfen ganz oben mitspielen- in Sachen Fitness wie gesagt.

Ein unglaublich interessanter Mann – Balletttänzer und Lebemann.

Er führte uns sicher durch die Bergregionen der Rodopen und es war wirklich anstrengend aber jeden Meter wert.

„Des Wanderns Lust ist, dass man die Zwecklosigkeit genießt. Genüge im eigenen Selbst zu finden, das ist des Wanderns höchste Stufe.“ Lieh Tse (ca. 2500 Jahre her)
Irgend jemand sagte mal:

„Trau keiner Entscheidung die nicht im gehen getroffen wurde.“

Und wie das stimmt. Keine Ahnung wer das war aber Entscheidungen brauchen Raum- Entscheidungen können reifen wenn die Seele mit den Augen in die Ferne darf.

Ich sitze jetzt hier in Ostfriesland und kann es kaum glauben- wir werden zwei weitere Retreats organisieren.

Vom 12.Juli bis zum 18.Juli 2020 und vom 7.Sept, – 13.Sept. 2020 werden wir wieder ein Wander- Fitnessretreat starten.

Sicher dir noch heute deinen Platz- es wird sonst eng.

Reisen bildet, reisen macht Sinn und reisen mit Menschen bringt dich weiter. Bewegung die fordert und Menschen die dir gut tun.

Ich bin immer noch tief beeindruckt – kann es kaum erwarten wieder nach Bulgarien zu düsen und freue mich schon auf dich.

Bob