Die Kohlenhydratfalle- oder der ewige Kreislauf

Die Kohlenhydratfalle- oder der ewige Kreislauf

Wieviel Kohlenhydrate sind „richtig“ und was gibt es da zu wissen?

Morgens Hafer, mittags Kartoffeln und abends ne Scheibe Brot.

Was wir uns mit diesen Kohlenhydraten antun, kannst du dir kaum vorstellen. Selbst die DGE, die Gesellschaft für gesunde Ernährung, empfiehlt diese Kohlenhydrate und zwar nicht wenig. 

 

Woher kommt dieser ganze Zauber der kohlenhydratreichen Ernährung?

 

Blick zurück: Steinzeiternährung und Evolution

Wir leben fest in Häusern, also nicht mehr als Nomaden, seit vielleicht 10.000 Jahren. 

Seit dieser Zeit haben wir Getreide und Vieh und weil sich das Wetter und viele Umstände nicht ändern lassen, sind wir in einer immensen Abhängigkeit gefangen.

Noch vor 10.000 Jahren ernährten wir uns von Wurzeln und deckten unseren Proteinbedarf vor allem aus tierischem Eiweiß.

Es gab eine große Kindersterblichkeit und viele Menschen starben nach Unfällen oder Verwundungen im Kampf. Die Menschen, die überlebten, waren in dieser Zeitspanne im Schnitt jedoch sehr gesund, und konnten auch alt werden, ohne degenerative Krankheiten zu entwickeln, das zeigen Funde aus dieser Zeit recht deutlich.

So lebten wir also ungefähr 600.000 Jahre- fast ohne Kohlenhydrate und mit viel Fett. 

Es ist davon auszugehen, dass sich der Mensch noch nicht ideal an diese für unsere Spezies noch recht neue Art der Ernährung angepasst hat. Das wird noch deutlich klarer bei den industriellen Veränderungen, die unsere Ernährung in den vergangenen 50 Jahren erlebt hat. 

Zeit zu verstehen was da eigentlich passiert:

WAS IST EIN KOHLENHYDRATSTOFFWECHSEL?

Zur Energieerzeugung kann unser Körper auf zwei unterschiedliche Ressourcen zurückgreifen: Auf Fette und auf Kohlenhydrate. Kohlenhydrate stellen dabei die schnell verfügbare Form der Energiebereitstellung dar, sie stehen innerhalb weniger Sekunden nach Belastung zur Verfügung. Je nach Intensität und Dauer der Belastung kann der Körper zwischen den beiden Arten der Energiebereitstellung „umschalten”. Da eine sehr intensive Belastung zu einem erhöhten Sauerstoffverbrauch führt, muss der Körper in intensiven Phasen auf Energiegewinnung ohne Sauerstoff zurückgreifen, also hauptsächlich Kohlenhydrate verwerten: Man spricht dann von der anaeroben Schwelle.

WARUM IST DER KOHLENHYDRATSTOFFWECHSELBEREICH WICHTIG FÜR MICH?

Kohlenhydrate und Fette werden als Energielieferanten des Körpers auf unterschiedliche Art und Weise verwertet. Während Fette unter Zuhilfenahme von Sauerstoff verbraucht werden (aerober Stoffwechsel), erfolgt die Kohlenhydratverwertung ohne Sauerstoffbeteiligung (anaerober Stoffwechsel). Die Kohlenhydratverwertung setzt sofort bei Belastung ein und steht in den ersten 45 Sekunden als einzige Energiequelle zur Verfügung. Anschließend ist die Energiegewinnung von der Intensität der Belastung abhängig. 

Dauerhaft lässt sich mit zu intensivem Training auch keine nachhaltige Gewichtsreduktion erzielen.

Intensives Training im Kohlenhydratstoffwechsel führt zwar anfangs zu schnellen Abnehmerfolgen, die Pfunde kommen aber durch den Jojo-Effekt sehr schnell wieder zurück oder die Gewichtsreduktion stagniert schon nach kurzer Zeit. 

FAUSTREGEL: 180 minus Alter ist dein Maxpuls bei Ausdauersportarten

Wie kann ich dieses System unterstützen?

Zunächst mal kannst du deine Kohlenhydrate reduzieren, du kannst einfach weniger davon essen- Morgens kannst du fasten und mittags darf es Salat mit einer Eiweißkomponente sein- und abends muss es nicht immer Brot sein.  

Vorteile einer Low Carb Ernährungsweise:

  • weniger Heißhunger.

  • weniger viszerales Fett.

  • bessere Triglyceridwerte im Blut.

  • geringerer Blutdruck.

  • konstanterer Blutzuckerwert.

  • geringeres Herzinfarktrisiko.

  • weniger Wassereinlagerungen.

  • höhere Konzentrationsfähigkeit.

 

Einfach ausgedrückt: Bei einer kohlenhydratarmen Diät vermeidest du alle kohlenhydratreichen Lebensmittel. 😉

Insbesondere solltest du Getreide, Backwaren, Obst, Milch, Joghurt, Bohnen, Hülsenfrüchte, Nudeln, Brot,  Zucker gesüßte Getränke und stärkehaltiges Gemüse wie Erbsen und Mais weglassen.

Auch spannend: Artikel über Mundhygiene

Zu den erlaubten Lebensmitteln und Getränken bei einer kohlenhydratarmen Ernährung gehören Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Butter, Öle, Wasser und einfacher Kaffee oder Tee.

Möglich sind auch Nüsse, Samen, nicht stärkehaltiges Gemüse und fettreiche Früchte wie Avocado und Kokosnüsse, da diese Lebensmittel wenig Kohlenhydrate enthalten.

Kann eine kohlenhydratfreie Diät dir beim Abnehmen helfen?

Generell kann eine reduzierte Kohlenhydratzufuhr dir beim Abnehmen helfen.

Das Ersetzen von Kohlenhydraten durch Eiweiß oder Fett kann dazu beitragen, dass du dich satter fühlst und insgesamt weniger Kalorien zu dir nimmst, was wiederum die Gewichtsabnahme fördert.

Andere mögliche Vorteile

Weitere mögliche Vorteile einer sehr kohlenhydratarmen Ernährung sind:

  • Senkung des Blutdrucks. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine Reduzierung der Kohlenhydrataufnahme den Blutdruck senken kann.

  • Reduzierung von Bauchfett. Begrenzte Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine sehr kohlenhydratarme Ernährung besser als eine fettarme Ernährung geeignet ist, Bauchfett abzubauen, eine Fettart, die mit Entzündungen und bestimmten Krankheiten in Verbindung gebracht wird.

  • Reduzierung des Risikos für das metabolische Syndrom. Eine geringere Kohlenhydratzufuhr kann helfen, einige der mit dem metabolischen Syndrom verbundenen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhter Blutzucker und Bauchfett zu verhindern.

Dabei darfste folgendes beachten:

Eine kohlenhydratfreie Ernährung kann sehr ballaststoffarm sein.

Ballaststoffe sind wichtig für die Verdauung, da sie die Regelmäßigkeit des Stuhlgangs unterstützen. Deshalb kann eine kohlenhydratfreie Ernährung zu Verstopfung und Verdauungsbeschwerden führen.

Außerdem sind Kohlenhydrate die Hauptenergiequelle deines Körpers. Daher kann, vor allem am Anfang, eine kohlenhydratarme Diät zu Energiemangel und Müdigkeit führen.

Eine kohlenhydratfreie Ernährung liefert möglicherweise nicht genügend Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, B-Vitamine und Vitamin C, die in Obst, Gemüse und anderen pflanzlichen Lebensmitteln reichlich vorhanden sind.

Deshalb kannst du uns gern ansprechen, wenn es um deine Grundversorgung gehen soll- Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Vitalstoffen und leiten Darmreinigungen und Stoffwechselkuren.

 

Lebensmittel die du gern öfter in dein Leben holen kannst

  • Kalorienfreie Getränke: Wasser, ggf. schwarzer Kaffee und einfacher Tee   
  • Nüsse und Samen: Mandeln, Walnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pistazien, Cashews 

  • Nicht-stärkehaltiges Gemüse (mit wenig Kohlenhydraten): Brokkoli, Zucchini, Paprika, Blumenkohl, Blattgemüse, Steckrübe, Rüben, Rosenkohl, Spargel, Pilze 

  • Fettreiche Früchte: Kokosnuss, Avocado

  • Fleisch und Innereien: Huhn, Rind, Lamm, Wild, Bison, Eier, Butter, Käse 

Inspiriert aus dem Buch The Perfect Health

Mundhygiene beginnt im Darm?

Mundhygiene beginnt im Darm?

Oder beginnt Darmgesundheit im Mund?

Wusstest du, dass deine Mundgesundheit dir etwas über deinen allgemeinen Gesundheitszustand verrät?

Und das Zähneputzen gleich nach dem Essen Karies fördert?

Wie sich der Zustand deiner Mundflora auf den Darm und letztlich auf deinen ganzen Körper auswirkt, worauf du bei der Mundhygiene achten solltest und welche Störfaktoren deine Mundflora beeinflussen können, erfährst du in diesem Artikel.

 

Mundflora und Darmflora sind eins! Wenn die Ökologie in deinem Mund aus dem Gleichgewicht gerät, wird das an dein Magen-Darm-System weitergegeben. Chronische Erkrankungen sind nicht einfach nur Schicksal, Pech oder schlechte Gene, sondern die Folge von stillen Entzündungen im Körper und dem damit verbundenen Stress.

 

Stille Entzündungen im Mund

 

Im Mund kommen Entzündungen sehr häufig vor und sind dabei selbst für Zahnmediziner nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Zahnärzte und Ärzte arbeiten selten zusammen. Dass jeder Zahn eine Verbindung zu einem Organ hat, weiß die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) schon lange und Probleme im Mundraum wirken sich auf unseren Magen-Darm-Trakt und unseren ganzen Körper aus.

 

Die Selbstheilungskraft unserer Zähne

 

Jahrelang haben wir gedacht, es würde genügen, die schlechten Bakterien in unserem Mund zu bekämpfen. Dabei haben wir die Bakterien, die uns gut tun, in unserem Wahnsinn total vergessen und mit diversen Mundhygiene-Maßnahmen versehentlich gleich mit zerstört. Wir haben uns auf die Löcher konzentriert – jedoch noch nicht ganz verstanden, dass unsere Zähne die Eigenschaft haben, sich selbst zu reparieren und zu schützen.

 

Karies ist heilbar

 

Karies, um nur eine von vielen Erkrankungen zu nennen, ist eine übertragbare Krankheit – die auch wieder stabilisiert oder gestoppt werden kann. Gegen Karies hilft kein ständiges Zähneputzen, sondern eine richtige, vitalstoffreiche Ernährung mit regelmäßiger Darmkur.

Denk auch dran: Regelmäßiges gutes Kauen von harten Konsistenzen (Wurzelgemüse, “in den Apfel beißen”) stärkt die Immunabwehr in deinem Mund.

 

Nie direkt nach dem Essen Zähne putzen

 

Wusstest du, dass dein Zahnschmelz direkt nach den Mahlzeiten durch die Säure in deinem Essen besonders weich und anfällig ist? Wenn du dann Zähne putzt, schwächst du den ohnehin schon angegriffenen Zahnschmelz zusätzlich und machst deine Zähne anfällig für Karies. Stattdessen kannst du mit Zahnseide arbeiten und deinen Mund mit Salz oder Xylit und einem ätherischen Öl spülen. Achte immer auf genug zeitlichen Abstand zwischen dem Zähne putzen und deinen Mahlzeiten!

 

Was deine Mundgesundheit blockieren kann

 

Du fragst dich, warum deine Mundflora nicht in Balance ist? Ich habe für dich einmal einige Punkte gesammelt, die du für dich überprüfen kannst:

 

  • Dein Speichel (immerhin 1,5 Liter/Tag!) ist entzündungshemmend. Bedingt durch Alter, Medikamente oder Krankheiten kann dein Speichelfluss zurückgehen. Mundtrockenheit kann sich negativ auf deine Gesundheit auswirken.
  • Durch metallische Füllungen, Kronen, Brücken und Implantate kann Strom fließen wie in einer Batterie.
  • Tote oder wurzelbehandelte Zähne sind Störfelder für deinen Organismus. Zu jedem Zahn gehört ein Meridian.

 

Du siehst, in unserem Mund ist einiges los und du kannst deine Mundgesundheit aktiv beeinflussen. Was sind deine Erfahrungen mit deinem Mundraum, mit Karies und Entzündungen? Wo ging dir ein Licht auf? Was hat sich bei dir verändert, als der Mundraum wieder im Gleichgewicht war?

Lass mir gerne einen Kommentar da.

 

Artikel: Darmkur

Diät vs. Lebensstil: Veränderung ist nicht einfach

Diät vs. Lebensstil: Veränderung ist nicht einfach

„Ich möchte abnehmen.“

dann …“Das ist wahrscheinlich der häufigste Grund, warum meine Kunden mich als Fitnesstrainer buchen.

Viele von ihnen –wohl die meisten, haben fast jede kurzfristige Diät aus Zeitschriften ausprobiert.

Aufgrund dieser Versprechen haben viele dieser Menschen völlig unrealistische Ziele entwickelt.

Eine Neukundin hatte mal ein sehr ambitioniertes Ziel, sie verkündete sie wolle 15 Kilo vor der Hochzeit ihrer Tochter verlieren.

“Wann ist die Hochzeit?”

„In 4 Wochen…“ antwortete sie.

Das musste ich dann leider verneinen. Ich konnte sehen, wie traurig sie war, als ich ihr sagte, dass dies auf keine gesunde Weise passieren wird.

Obwohl es für uns selbstverständlich ist, in unseren Zielen kurzsichtig zu sein, ist dies eindeutig nicht der Weg, zu langfristigen, lebenslangen Veränderungen.

In meinen 6 Jahren als Coach – und dem Konzept, das ich mit meiner Frau gemeinsam verfolge, habe ich gelernt, dass diejenigen, die sich bereit erklären wirklich was zu ändern, langfristig am erfolgreichsten sind.

Die Erfolgreichen sind diejenigen, die ihre “Gewichtsabnahme” als Reise akzeptieren und annehmen. Sie sind es, die im Laufe von ein bis zwei Jahren nach und nach kleine Veränderungen einbauen und auch leben.

Ich weiß, es klingt entmutigend, darüber nachzudenken, deine Willenskraft aufzubringen, um sich für zwei lange Jahre auf etwas einzulassen. Willenskraft heisst auch oft Wiederstand.

Aber es ist tatsächlich weniger entmutigend, weil diese gewohnheitsbasierte Art der Veränderung keine Willenskraft erfordert!

Die Definition von Willenskraft lautet: Kontrolle, die ausgeübt wird, um etwas zu tun oder Impulse zurückzuhalten.

Diäten können also nur kurzfristig funktionieren.

Ich sollte trainieren. Ich bin aber nicht in der Stimmung zu trainieren Ich mag lieber auf der Couch zu lümmeln.

So denken wir normalerweise, wir brauchen also Willenskraft.

Denk mal an etwas, das keine Willenskraft erfordert,

wie z. B. Zähne putzen.

Während das Zähneputzen keine zwei Minuten kostet, ist es etwas, das seit deiner Kindheit in dir verwurzelt ist und wahrscheinlich nicht viel Willenskraft erfordert, um es jeden Tag zu tun.

Stell dir nun vor, du würdest den Kuchen oder das Stück Torte genauso einfach meiden?

Oder wenn du tatsächlich ins Fitnessstudio gehst, ohne darüber nachzudenken?

Ohne Willenskraft aufzubringen, sich zum TRAINIEREN zu bewegen?

Hier kannst du nach 12 bis 25 Monaten in kleinen aber konsistenten, auf Gewohnheiten basierender Änderungen stehen.

Der gewohnheitsbasierte Plan

Wähle eine (oder zwei) neue Handlungs- basierte Gewohnheiten, die du 12 Monate lang jeden Monat durchziehen willst.

Mit „aktionsbasiert“ meine ich eine tatsächliche Aktion, über die du die Kontrolle hast, z. B. nur eine Sache aus deinem Kühlschrank zu verbannen.

Bevor du deine Gewohnheiten auswählst, erstelle eine Liste der Dinge, von denen du glaubst, dass sie verbessert werden dürften – Dinge, die du ändern möchtest, wie z. B.

  • Ich möchte noch mehr Gemüse essen.
  • Ich möchte keinen Industriezucker mehr konsumieren.
  • Ich möchte verarbeitete Lebensmittel meiden.
  • Ich möchte mehr nach draußen gehen.
  • Ich möchte mehr trainieren.
  • Ich möchte weniger Alkohol trinken.
  • Ich möchte weniger auswärts essen.
  • Ich möchte mehr zubereiten und kochen.
  • Ich möchte mir häufiger Mittagessen für die Arbeit einpacken.
  • Ich möchte tagsüber weniger Zeit im Sitzen verbringen.
  • Ich möchte weniger Zeit mit Netflix verbringen.
    Ich möchte öfter laufen gehen.
Stell dir vor, du hättest versucht, alle 12 Dinge über Nacht zu ändern? Das ist überwältigend, würde ernsthafte Willenskraft erfordern und wäre schwer aufrechtzuerhalten, oder?

Aber was wäre, wenn du im kommenden Monat nur eines dieser Dinge in Angriff nehmen würdest?

Monat 1: Wähle eine Gewohnheit

Ich verpflichte mich, z.B. Kuhmilch aus meinem Morgenkaffee raus zu lassen.

Das ist es. Das ist alles was du tun musst. Du wirst deinen Kaffee von nun an schwarz oder mit etwas Pflanzenmilch trinken.

Persönlich gesehen, als ehemaliger Kaffee mit KUHMILCH- Trinker, kann ich dir sagen, dass ich das schon mit 13 gemacht habe. Es hat ungefähr zwei Monate gedauert und plötzlich mochte ich Kaffee mit Kuhmilch nicht mehr.

Das Gleiche mit Zucker, lass ihn raus und gewöhne dich daran. 4 Jahre später kann ich dir sagen, dass ich Kaffee mit gewöhnlicher Milch nicht trinkbar finde. Es erfordert keine Willenskraft mehr, Zucker oder Kuhmilch aus meinem Kaffee zu lassen.

Monat 2: Füge eine zweite Gewohnheit hinzu

Ich verpflichte mich, jeden Abend Gemüse zu essen. Als Sticks, im Salat oder eben roh.

Wieder ist es das. Stelle sicher, dass du jeden Abend Gemüse isst. Zu diesem Zeitpunkt bist du es schon gewohnt, keinen Zucker oder Kuhmilch in deinem Kaffee zu haben, sodass Sie nicht mehr viel Gehirnleistung benötigen (Willenskraft). Jetzt kannst du deine Energie darauf verwenden, jeden Abend Gemüse oder Salat zu essen.

Tipp: Sei nicht enttäuscht oder böse mit dir selbst wenn du das mal vergisst oder du bei Freunden zum essen eingeladen bist. Du kommst am nächsten Tag einfach wieder drauf zurück. Falls du mal vergessen solltest deine Zähne zu putzen, ist das ja auch kein Beinbruch.

Setze die gleiche Einstellung für deine abendliche Gemüse oder Salat – Gewohnheit an. Erwarte keine Perfektion, nur eben besser als vorher.

Monat 3: Füge eine dritte Gewohnheit hinzu

Ich verpflichte mich, bei der Arbeit die Treppe zum sechsten Stock zu nehmen und so weit wie möglich weg vom Eingang zu parken, um mich zu mehr Bewegung zu bringen.

Monat 4: Füge eine vierte Gewohnheit hinzu

Ich verpflichte mich, jeden Morgen ein Glas Wasser zu trinken, wenn ich aufwache, damit ich morgens weniger hungrig bin, was oft dazu führt, dass ich zu viel esse.

Monat 5: Füge eine fünfte Gewohnheit hinzu

Ich verpflichte mich, mein Essen zu verlangsamen und beim Essen präsent und achtsam zu sein, damit ich auf meinen Hunger achten und aufhören kann zu essen, wenn ich zu 80 Prozent voll bin.

(Dieser ist möglicherweise anspruchsvoller und erfordert mehr Zeit und Mühe. Vielleicht beginnst du damit, dies bei nur einer Mahlzeit pro Tag zu tun.)

Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, was dies überhaupt bedeutet, solltest du dich beim Essen Fragen, z.B.: Wie fühle ich mich gerade? Ängstlich? Gelangweilt? Gestresst? Warum will ich dieses Essen? Bin ich wirklich hungrig?

Je mehr du mit deinen Emotionen im Einklang bist und warum sie dazu führen können, dass du zu viel isst, desto einfacher wird es für dich, deine wahren physischen Hungersignale zu erkennen und anzuhalten, wenn du zu 80 Prozent voll bist.

Wie kannst du in stressigen Situationen auf dich achten und was kannst du anstelle tun? Artikel über Stress Essen Lesedauer 5 Min.

Nach 12 Monate machst du so weiter.

Oder sogar 24 Monate, wenn es noch Dinge gibt, die du ändern möchtest.

Noch ein Tipp: Schreibe alle deine Gewohnheiten auf und führe ein Tagebuch oder Journal darüber, wie es dir jeden Tag oder jede Woche geht.

Dies hilft dir dabei, die Änderungen, die du dir vornimmst, wirklich zu erkennen. Selbst wenn dein Gewichtsverlust nicht so schnell erfolgt, wie du es dir vorgestellt hast, wirst du trotzdem erkennen, dass du eine Menge positiver Änderungen vorgenommen hast das wird zu deiner Erfolgsgeschichte.

Während all die oben genannten kleinen Gewohnheiten an und für sich unbedeutend klingen, werden viele kleine Schritte im Laufe der Zeit eine signifikante Veränderung bedeuten.

Und am Ende der 12 Monate bist du da:

  • Selten zu viel zu essen
  • Zu jeder Mahlzeit Gemüse und vorher Salat essen
  • Drei Tage die Woche trainieren
  • Du verbringst mehr Zeit zu Fuss und weniger Zeit im Sitzen
  • Du trinkst nur noch sehr selten Alkohol
  • Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel sind raus…
Und 15 Kilo sind auch runter!

Eine ziemlich massive Veränderung, richtig?

Und das Beste daran ist, dass du diese Änderungen vorgenommen hast, ohne das Gefühl zu haben, dass du selbst kämpfen musstest.

Versuche es. Fange klein an – wähle nur eine Gewohnheit.

Essen bei Stress?

Essen bei Stress?

Mehr als 60 Prozent unserer Kunden geben an, dass sie mit Heißhunger oder mit “emotionalen Essen” zu kämpfen haben.

Und das war vor CORONA.

Ob aus Stress, Angst, Traurigkeit, Langeweile oder Trauer, es ist verständlich, warum wir uns aus Bequemlichkeitsgründen dem Essen zuwenden.

Essen bietet eine ziemlich gute – wenn auch nur vorübergehende – Lösung für unser Leiden.

Essen fühlt sich gut an.

Es löst äußerst schnell lustvolle Empfindungen aus, die es leichter machen, unangenehme emotionale Erlebnisse zu vergessen.

Stell dir das so vor: Wenn du im Stress bist und zu etwas zu Essen greifst, verwendest du Lebensmittel, um ein Problem zu lösen. Nur kann Essen das nicht lösen.

Darüber hinaus fühlen sich die meisten Menschen, die “emotionales Essen” erleben, danach gefangen und schuldig, was das Verhalten nur aufrechterhält.

Diese Strategien können dir vielleicht helfen. Nicht nur für jetzt, sondern auch lange nach dem Ende dieser Krise.

3 unerwartete Methoden für den Umgang mit “Stress-Essen”.

Eine der folgenden Ideen könnte dich vielleicht mehr ansprechen als die anderen. Wir empfehlen dir jedoch, alle auszuprobieren.
1 Entwickle ein Bewusstsein dafür, was genau der Auslöser ist.
2 Biete dir selbst Tools an, die helfen, wenn deine Trigger aktiviert werden
3 Verstehe, dass dein Verhalten, in Bezug auf Lebensmittel, nicht dich als Person definiert
Was dabei rauskommen kann:

Einige Methoden, die zusammen wirken, um ein komplexes Problem anzugehen. Und hoffentlich helfen sie dir dabei, die Kontrolle zurück zu erlangen.

Darüber hinaus fühlen sich die meisten Menschen, die “emotionales Essen” erleben, danach gefangen und schuldig, was das Verhalten nur aufrechterhält.

Diese Strategien können dir vielleicht helfen. Nicht nur für jetzt, sondern auch lange nach dem Ende dieser Krise.

Methode Nr. 1: Iss einfach mal zu viel

Unser Gehirn mag Muster.

Viele unserer Gedanken, Emotionen und Handlungen finden tatsächlich im Autopiloten statt. Sie sind Teile von Sequenzen, die unser Gehirn aus jahrelanger Praxis gut kennt. Diese Sequenzen benötigen nur Trigger (sog. Auslöser), um stattfinden zu können.

In Gegenwart eines Auslösers diktiert dir dein Gehirn ein bestimmtes Verhalten – wie “Stress Essen” -, ohne dass du bewusst Entscheidungen treffen musst. (HEIßHUNGER!)

Das körperliche Hungergefühl ist der offensichtlichste Auslöser. Dieses magenknurrende, leicht wackelige, gleichmäßige Gefühl ist eines, dem du vertrauen kannst, wenn du fühlst, dass es Zeit zum Essen ist.

Aber “Stress Essen” wird normalerweise durch andere Auslöser aktiviert, durch bestimmte Situationen, Gerüche, Menschen oder Emotionen.

Zum Beispiel könntest du feststellen, dass du jeden Samstagnachmittag hart auf die Keksdose schielst. Du fragst dich immer, wie es passiert ist und warum du dich danach so beschissen fühlst.

Der Prozess ist so automatisch, dass du oft keine Ahnung hast, was ihn ausgelöst hat.

Aber wenn du wirklich genau hinschaust, hast du vielleicht eine Idee: Es ist genau die Zeit in der du wie jede Woche mit deiner Mutter am Telefon sprichst. – BÄM!

Geheimnis gelüftet.

Hier ist eine verrückte Idee: Gib dir die Erlaubnis, zu viel zu essen.

Es wird sich zunächst nicht intuitiv anfühlen.

Sogar unangenehm.

Betrachte es jedoch als Lernerfahrung – ein notwendiger Schritt in diesem Prozess. (Außerdem gibt es schlechtere Möglichkeiten zu lernen.)

Wie geht das?

Wenn du das nächste Mal den Drang hast, “Stress zu essen”, behandle es als dein Experiment.

Wichtiger Hinweis: Dies darf ohne Urteile stattfinden.

Dieser Prozess hilft dir dabei, Auslöser zu identifizieren, aber er entfernt auch alle Schuldgefühle oder Schamgefühle, die du beim übermäßigen Essen empfindest, oder verringert sie zumindest.

Wenn du “zu viel” essen darfst, fühlt es sich oft plötzlich nicht mehr so ​​dringend an.

Wenn es nicht länger verboten ist, wird das intensive Verlangen nach einer ganzen Schachtel Kekse manchmal zu einem überschaubaren Verlangen nach nur einem oder zwei.

Versuche also, deine Erfahrung so neutral wie möglich zu beobachten. Wenn du Probleme damit hast, stell dir vor du bist Wissenschaftler und sammelst Daten über eine andere Person.

Was fällt dir auf?

Gibt es Muster oder Aha-Momente?

Vielleicht bemerkst du, dass du direkt nach einer stressigen, zweistündigen Telefonkonferenz zum Naschieschrank gehst.

Und du erkennst, dass du das seit X Wochen fast jeden Tag tust.

Möglicherweise musst du dieses Experiment einige Male durchführen, bevor die Auslöser offensichtlich werden.

Das ist okay.

Wenn dies passiert, entscheide dich jetzt nicht ob es okay ist zu essen oder nicht- iss einfach.

BEWERTUNGSFREI!

Versuche stattdessen, dich darauf zu konzentrieren, mehr über dein eigenes Verhalten zu erfahren, und halte deine Notizen bereit, damit du sie nach Bedarf ergänzen kannst.

Wenn du den Auslöser kennst, kannst du entscheiden, was du dagegen tun möchtest.

Wenn es etwas ist, das du vermeiden kannst, großartig. (Wenn z.B. der Abend eingeleitet ist und du vielleicht noch arbeiten möchtest um deinen kommenden Tag vorzubereiten- du dann wie ferngesteuert eine Tafel Schokolade zur Seite legst- kannst du dir vielleicht mal vornehmen keine Zuckerschokolade mehr zu kaufen. (Alternativen gibt es immer)

Wenn du deinen Auslöser nicht ändern oder vermeiden kannst, kann es manchmal hilfreich sein, sich nur bewusst zu sein, dass es ein Auslöser/Trigger ist.

Mit diesem Bewusstsein kommen wir zu Strategie Nr.2

Methode 2: Erstelle ein “Menü”

Ich habe auch ab und an die Angewohnheit einfach mal tief in die “Nusstüte” zu greifen. Was immer dann kommt, wenn ich lange und tief an einem Thema arbeite.

Jetzt habe ich mir mehrere Möglichkeiten ausgesucht:

Wähle dir was aus, was vor deinem Bedürfnis kommt.

Das mag seltsam klingen, aber tu genau das:

Wähle eine Aktion (eine Sache) aus, die du immer ausführen wirst, bevor du dich auf “Stress Essen” einlässt.

Im Idealfall handelt es sich um mehrere Aktionen – wie ein „Menü“ mit Auswahlmöglichkeiten für dich.

Diese Aktionen stören den Trigger- den Auslöser/ Verhaltens Zyklus.

Aber es steckt noch mehr dahinter.

Beispiele: frische Luft, soziale Interaktion, Bewegung.

Essen ist eine einfache Möglichkeit, einige dieser Lücken zu füllen, die wir fühlen. Deshalb ist es wichtig, Ideen für Dinge zu haben, die dich auf andere Weise nähren können.

Bevor du dich zum Essen entschließt, kannst du beispielsweise:

  • Drei Mal tief durchatmen
  • Duftöle wie Orangen oder Lavendel beruhigen dich
  • Ein großes Glas Wasser trinken
  • Überprüfe dich geistig auf Anzeichen von körperlichem Hunger
  • Spiele fünf Minuten mit deinem Haustier
  • 5 Burpees
  • Hör dir dein Lieblingslied an
  • Mach einen kurzen Spaziergang
  • Ein paar Minuten Hausarbeit (wie das Zusammenlegen von Wäsche oder das Aufräumen deines Schreibtisches)
Zu den effektivsten “Menüs” gehören Aktionen, die deinen Zielen und Werten entsprechen. Es ist wahrscheinlicher, dass sie das gleiche Gefühl der Erleichterung bieten, von dem du gehofft hast – bewusst oder nicht -, dass sie vom Essen kommen.

Wenn du beispielsweise deine engen Freundschaften sehr schätzt, kann das Anrufen oder Senden einer SMS an einen Freund eine deiner “Menüoptionen” sein.

Wie geht das jetzt?

Du denkst vielleicht jetzt: „Sicher, das hört sich gut an … aber ich werde das nie umsetzen!“

Der Trick mit dem “Menü” ist, dass du es tatsächlich anwendest.

Hier sind drei Ideen, die helfen könnten.

1. Mach es dir so einfach wie möglich

Stelle sicher, dass sich die Elemente in deinem “Menü” machbar und vernünftig anfühlen.

Die Fertigstellung sollte maximal 15 Minuten dauern. Zum Beispiel könnte sich hier eine schneller Tagebucheintrag lohnen.

Idealerweise möchtest du eine oder zwei Optionen haben, die eine Minute oder weniger dauern.

Du solltest auch alle Materialien bereithalten, die du benötigst.

Wenn du vor dem Essen ein Glas Wasser trinken möchtest, hab es in deiner Nähe, auf deinem Schreibtisch oder sonstwo.

Wenn du etwas aufschreiben willst, bevor du in die Speisekammer gehst, hab deinen Notizblock und einen Stift auf deiner Küchentheke.

Wenn du eine Portion Gemüse essen möchtest, bevor du einen anderen Snack zu dir nimmst, bewahre die gewaschenen Sticks auf Augenhöhe in deinem Kühlschrank auf.

2. Platziere dein “Menü” an einer sichtbaren Stelle

Leg es vor dem Essen auf deinen Kühlschrank, deinen Küchenschrank oder an einen anderen Ort, an dem du es wahrscheinlich sehen wirst.

Und wenn du es gelegentlich ignorierst, ist es keine so große Sache.

Der Schlüssel ist, mit der Zeit ein bisschen besser zu werden und nicht perfekt zu sein.

Wenn du also dein “Menü” alle drei Mal verwendest, machst du doch schon Fortschritte.

Für den Erfolg reicht es oft aus, nur eine Aktion aus dem “Menü” auszuführen, um den Zyklus zu unterbrechen.

Du musst dich ja nicht immer durch die gesamte Liste arbeiten. Es ist jedoch gut, mehrere Aktionen zur Auswahl zu haben.

Und wenn du ein paar Aktionen ausprobiert hast und trotzdem essen willst?

Verurteile dich nicht- iss ohne Reue.

ABER: Behandle es als volle Mahlzeit, portioniere die Menge du du essen möchtest auf einen Teller oder Schüssel, setz dich ohne Ablenkung an einen Tisch und genieße langsam und achtsam.

Verfolge, wie oft du dein “Menü” verwendest

Notiere außerdem, was passiert, wenn du dies tust.

Nehmen wir an, du bekommst im Laufe eines Tages den Drang, viermal einen Snack zu dir zu nehmen.

  • Zweimal verwendest du dein “Menü” und vermeidest es zu essen.
  • Einmal isst du deinen Snack langsam und achtsam.
  • Und einmal isst du einfach ohne auf alles zu achten.
Warum das?

„Am Ende des Tages können Sie zurückblicken und sehen, welche Maßnahmen dir geholfen haben, den Zyklus des “Stress Essens” zu stoppen.

Dann kannst du diese Maßnahmen den ganzen Tag über regelmäßig proaktiv ergreifen. So machst du Fortschritte.

Methode 3: Gehe zur Abwechslung mal mitfühlend vor

Nichts an dieser Corona Situation ist normal.

Möglicherweise isst du (trainierst, arbeitest oder lebst du), gerade nicht wie du es normalerweise tun würdest.

Aber wenn du dich schlecht fühlst, wenn du dich nicht in deiner Routine befindest, kann sich das “Stress Essen” verschlimmern.

(Wenn du Hilfe brauchen kannst, um wieder in deine Gesundheits- und Fitnessroutine zurückzukehren, melde dich bei uns.)

In vielerlei Hinsicht ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um Mitgefühl für dich selbst zu üben.

Selbstachtung und Mitgefühl ist eine Haltung der Achtsamkeit, Ehrlichkeit und Freundlichkeit gegenüber sich selbst.

Wenn das für dich ein wenig schwierig ist, nimm dir eine Sekunde Zeit.

Viele Menschen, die sich mit “Stress Essen” beschäftigen, haben vor, während und danach ein negatives Selbstgespräch im Kopf.

Einiges davon kommt dir vielleicht bekannt vor:

„Ich denke, ich werde jetzt wieder meinen Vorrat an … auffüllen, wie ich es immer tue. Warum kann ich nie lernen? „

„Ugh, ich bin so ein Idiot!“

„Ich musste das einfach essen, oder?”

„Gute Arbeit, da habe ich mal wieder was geleistet!- Scheisse!“

Es kommt zu einer Dopaminausschüttung.

Infolgedessen kann der Kreislauf aus negativem Selbstgesprächen, “Stress Essen” und schlechtem Gefühl zu einer nie endenden Schleife werden.

(Merkst du, wie unser Gehirn funktioniert?)

Mitgefühl und Selbstliebe ist ein Werkzeug, das helfen kann, diesen Zyklus zu unterbrechen.

Es gibt Forschungsergebnisse, die diesen Ansatz unterstützen.

Was schlagen diese Studien vor?

Das Üben von Selbstmitgefühl kann dazu beitragen, das Gefühl zu reduzieren, das auftritt, bevor eine Person mit dem “emotionalen Essen” beginnt.

Also ja, du kannst an deinem “Stress Essen” arbeiten, indem du nett zu dir selbst bist.

Selbstmitgefühl bedeutet nicht, dass du dir eine Freikarte gibst, um zu essen, was du willst.

Selbstmitgefühl ist…

Selbstmitgefühl ist nicht…

Gönn dir eine Pause!

Ehrlich sein und das große Ganze sehen.

Ignoriere nicht deine Probleme.

Sei nett zu dir.

Wie sieht Selbstmitgefühl in der Praxis aus?

Es gibt drei Hauptelemente, auf die du dich konzentrieren solltest:

Achtsamkeit:

In diesem Fall bist du dir bewusst, was du tust, denkst, fühlst und erlebst, aber du beurteilst dich nicht selbst dafür.

Gemeinsamkeiten sehen:

Erkenne, dass du nicht allein bist – dass jeder irgendwann das durchmacht, womit du es gerade zu tun hast.

Selbst Güte:

Großzügig und anständig zu sich selbst sein.

Wenn du im Begriff bist, “Stress zu essen”, versuche, den Zyklus mit etwas Selbstmitgefühl und Freundlichkeit zu unterbrechen.

So könnte das aussehen:

Achtsamkeit:

„Ich bin so besorgt, gerade in meinem Haus eingesperrt zu sein. Und diese Chips rufen wirklich meinen Namen… “

Gemeinsamkeiten:

„Das ist okay. Vielen Menschen fällt es schwer, “Nein” zu Chips zu sagen. „

Selbst Güte:

„Atme tief ein. Ob ich jetzt gerade esse oder nicht, es ist okay.“

Es funktioniert auch während und nach “Stress Essen”:

Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass Selbstmitgefühl keine Entschuldigung für “Stress Essen” ist.

Sein Zweck ist es, etwas von der Schuld zu nehmen, die du beim ‘Stress Essen’ empfinden könntest.

Das ist wichtig, da diese Schuld zu mehr Essen führen kann.

Probiere es aus. Auch wenn es sich anfangs etwas seltsam anfühlt, könnte es genau das sein, was funktioniert.

Es ist völlig normal, jetzt auch Angst zu bekommen.

Essen gibt uns Freude, Komfort und Nahrung.
Wir verbinden es mit guten Erinnerungen, großen Lebensmomenten und Mahlzeiten, die mit geliebten Menschen geteilt werden.

Wir könnten sogar Lebensmittel verwenden, um uns selbst zu definieren – in unseren Jobs, Kulturen und sogar Beziehungen.

Aber je mehr wir Essen verwenden, um zu begraben, wie wir uns fühlen, desto schlimmer werden diese unangenehmen Gefühle.

Es ist, wie Robert Frost schrieb: „Der beste Ausweg ist immer durch.“

Ist es der einfachste Weg? Nein.

Aber es ist das einzige, das Abhilfe schafft. Und davon könnten wir jetzt alle mehr gebrauchen.

Unser Gehirn (und unser Leben) neigen dazu, in Zyklen und Routinen zu arbeiten.

Aber der “Stress-Esszyklus”?

Den können wir durchbrechen!

Schreib mir gern wie du mit „Stress Essen umgehst. Was dir hilft und warum es auch gut sein kann- mal alle Fünfe grade sein zu lassen.

Herzlichst Bob

Kalorien zählen ist „Old Fashion“

Kalorien zählen ist „Old Fashion“

Gibt es keine Höchstgrenze wie viel Kalorien ich zu mir nehmen sollte?

…eine typische Frage einer „Kalorienzählerin“…

Nein, weil eine Kalorie aus Eiweiß anders im Stoffwechsel wirkt als eine Kalorie aus Kohlenhydraten und weil es immer darauf ankommt satt zu werden.

Das Schicksal der Kalorienzählerin ist es, nie wirklich befriedigt zu sein, denn der Hunger kommt- ist nur eine Frage der Zeit. Und dann zu wieder stehen ist kaum möglich.

Alle von uns haben in der Kindheit eine Ernährungsprägung erfahren (Eltern, Großeltern, Kultur und na klar Vorlieben).

Diese Prägungen sind bei jedem anders- deshalb kann es keine „Diät für alle“ geben. Du nimmst vielleicht ein paar Kilos ab, aber die hast du schnell wieder drauf.

Wir dürfen unser Gehirn umprogrammieren, wenn wir Gewohnheiten ändern wollen, und das braucht Zeit und Kraft. Oder aber du gehst mit voller Absicht in die „Ketose“ – das heisst dein Körper nimmt als Energieträger nicht Kohlenhydrate sondern Fett- und das am besten aus deinen eigenen Depots.

Dazu kommt das wir alle gustatorischen Dinge genießen wollen- wir sind sog. Genußhedonisten.

Alles muss einfach Spaß machen.

Kann man nicht (schnell) ein paar Kilo abnehmen?

Kann klappen, jedoch ist eine Ernährungsumstellung ein Projekt das Zeit und Aufmerksamkeit braucht. Selbst unsere geführten Stoffwechselkuren brauchen mindestens 35 Tage. Und hier nimmst du ungefähr 1/10 deines Gewichtes dauerhaft ab.

Die nächste geführte Stoffwechselkur startet am 20.Februar 2020. Kosten der Produkte >200,- Euro plus einer Kursgebühr von 120,- Euro. Schreib uns an, wenn du dich berufen fühlst.

Es ist wichtig zu wissen welche Esstypen es gibt?

Ich muss mir bewusst machen warum ich etwas esse: Weil ich Hunger habe, traurig bin oder aus Gewohnheit? Oder weil ich vielleicht immer noch nicht satt bin? Was ist mir beim Essen wichtig und worauf kann ich verzichten? Erst wenn ich weiß wie ich ticke, kann ich nachhaltig etwas verändern. Die Esstypen helfen uns dabei, weil sie uns einen Spiegel vorhalten und die Schwachstellen aufzeigen.

Wenn dich Kalorien mehr interessieren als alles andere darfst du ab heute einfach aufhören.

Du bist gesundheitsbewusst, machst dir viele Gedanken über Ernährung und du isst viel Gemüse. Das ist schon mal ein wundervoller Anfang. Kalorien zählen und das Wissen über Kalorien ist schlichtweg überflüssig. Siehe oben.

Was kann ich noch machen?

Zucker raus, Weißmehl raus- da machen wir in der Regel keine Kompromisse. Es sei denn du hast eine echte Gewohnheit draus gemacht und kannst nicht auf deinen Kuchen, am Samstag verzichten. Dann beginnst du vielleicht unterschwelliger.

Trinkst du genug Wasser?

Sind deine Portionen einfach zu groß?

Ist dein Darm gereinigt- so das die Nährstoffe auch ankommen?

Isst du Rohkost vor deinen gekochten Malzeiten?

Auch hier bieten wir etwas sinnvolles an: Eine geführte Darmreinigung, denn unserer Erfahrung nach können Vitalstoffe oft nicht aufgenommen werden, wenn sich im Darm zu viele Ablagerungen, destruktive Bakterien oder die falschen Bakterienstämme befinden.

Auch hier kannst du dich bei uns melden- Kosten der Produkte – etwa 120,- Euro plus einer Kursgebühr.

Was machen wenn der Hunger kommt?

Mein Tipp: Nussmus! Es gibt nichts besseres als einen oder zwei Löffel Mus gedippt in Apfelspalten zum Beispiel.

Ansonsten empfehlen wir immer einen Eiweissshake zu trinken wenn der Hunger kommt- gerade wenn du beginnst mit Bewegung oder Sport steigt dein Grundumsatz und dadurch steigt auch dein Bedarf und dein Appetit. Da ist es nur klug sich gut vor zu bereiten. Dein Eiweißpulver sollte zuckerfrei sein und kalt verarbeitet worden.

Wenn du Fragen hast- schreib uns an oder kommentiere hier drunter, das hilft dann auch den anderen Lesern.

Ansonsten wünsche ich dir alles Liebe und bitte lösche deine Kalorien App! 😉

Bob

Testosteron bei Frauen?

Testosteron bei Frauen?

Testosteron ist ein Sexualhormon,

das bei beiden Geschlechtern vorkommt, sich dabei aber in Konzentration und Wirkungsweise bei Mann und Frau unterscheidet.

Testosteron bei Frauen?

Östrogene bewirken die Ausprägung der weiblichen Geschlechtsmerkmale und beeinflussen das weibliche Gefühlsleben und Denken.

  • Testosteron hat eine anabole Wirkung, das heißt, es beeinflusst speziell den Eiweißstoffwechsel in Richtung Aufbau.
  • Testosteron erhöht die Stickstoffspeicherung , stärkt die Knochenmasse und das Muskelgewebe,
  • reduziert die Körperfettproduktion, verstärkt die Spannung und die Dicke der Haut,
  • verbessert die Denkfähigkeit, hebt die Antriebskraft und die Energieleistung, und
  • hilft gegen Depressionen und Herzkrankheiten.
  • Testosteron regt das Erythropoetin in der Niere, einen Faktor zur Bildung der roten Blutkörperchen, an.

Was kann Testosteron denn noch alles?

Eine libidosteigernde Wirkung von Testosteron wurde auch bei Frauen nachgewiesen.

Nach der Menopause kommt es zu einem Abfall der Testosteron- und Östrogen Produktion durch die Ovarien. Dies ist mit einer Vielzahl von Symptomen verbunden, die durch ein Zusammenspiel beider Hormone verursacht werden können. Bei Frauen geht insbesondere der Abfall von Östrogenen mit einer reduzierten Knochendichte und somit erhöhtem Osteoporoserisiko einher.

Abfall von Testosteron kann diese Symptome hervorrufen

  • Unkonzentriertheit und Antriebslosigkeit,
  • stark verringerte Sexualität,
  • verminderte lebenswichtige Energie und Wohlbefinden,
  • Depressionen, Verlust der Schamhaare, Hauttrockenheit, Hautalterung,
  • Gesichtsfalten und Nachlassen des Muskeltonus
  • Übermäßige Fettansammlungen im Bauchbereich
Einfluss von Testosteron bei Knochenbildung

Testosteronrezeptoren sind in den Osteoblasten und Osteozyten des Knochengewebes sowie im Knochenmark nachweisbar. Im Knochen wirkt Testosteron anregend auf den Aufbau und bremsend auf den Abbau und spielt eine wesentliche Rolle bei der Verhinderung der Osteoporose.

Lebensmittel die der Testosteronproduktion helfen

Grünes Blattgemüse

Gemüse wie Spinat, Mangold und Grünkohl sind reich an Magnesium, einem Mineral, das den Testosteronspiegel des Körpers erhöhen kann. Weil da auch Kalium drin ist und das verbessert die Aufnahme enorm.

Autoren einer Studie aus dem Jahr 2011 fanden heraus, dass die Einnahme von Magnesiumpräparaten für 4 Wochen zu einem Anstieg des Testosteronspiegels bei sitzenden Teilnehmern und Sportlern führte. Der Testosteronanstieg war jedoch bei den sportlich aktiven Teilnehmern größer.

Auch der Hinweis auf den Verzehr von Milch (aus Kühen) sollte sich mittlerweile erledigt haben. Wer dennoch was darüber lesen will.

Ingwer

Seit Jahrhunderten wird Ingwer für medizinische und kulinarische Zwecke verwendet. Moderne Forschung zeigt, dass diese Wurzel die Fruchtbarkeit bei Männern verbessern kann.

Nach den Ergebnissen einer 2012 durchgeführten Studie wurde der Testosteronspiegel bei einer Gruppe von 75 erwachsenen männlichen Teilnehmern mit Fruchtbarkeitsproblemen um 17,7 Prozent erhöht, wenn eine dreimonatige tägliche Ingwer Zugabe eingenommen wurde. 

Granatäpfel

Der Granatapfel ist ein uraltes Symbol für Fruchtbarkeit und sexuelle Funktion, und seine Antioxidantien können die Herzgesundheit und den Stressabbau unterstützen .

Die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2012 deuten außerdem darauf hin, dass Granatapfel den Testosteronspiegel bei Männern und Frauen erhöhen kann. 60 gesunde Teilnehmer tranken 14 Tage lang reinen Granatapfelsaft, und die Forscher testeten dreimal täglich den Testosteronspiegel in ihrem Speichel.

Am Ende des Studienzeitraums zeigten sowohl männliche als auch weibliche Teilnehmer einen durchschnittlichen Anstieg des Testosteronspiegels im Speichel um 24 Prozent. Sie erlebten auch eine Verbesserung der Stimmung und des Blutdrucks.

Pflanzenmilch

Angereicherte Pflanzenmilch ist eine gesunde Quelle für Vitamin D.

Während Sonneneinstrahlung eine der besten Möglichkeiten ist, Vitamin D zu sich zu nehmen, kann nicht jeder bei sonnigem Wetter genug Zeit im Freien verbringen. Viele Pflanzenmilchprodukte wie Mandeln, Soja, Hanf und Flachs enthalten 25 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs einer Person pro Portion. 

Fetthaltiger Fisch und Fischöl

Da ich ein grosser Fan von Fisch bin- aber absolut nicht mit der Überfischung einverstanden bin- heisst meine Devise: selber jagen oder Algen. Denn was wir brauchen ist OMEGA 3. 

Hier können wir auf “Fischöl Kapseln” zurückgreifen die aus Algen gewonnen wurden. Ein hoher Anteil an reinem Omega 3 sollte vorhanden sein. DHA- und EPA-reiches Öl aus der Mikroalge Schizochytrium sp. zum Beispiel. 

Lebensmittel, die den Testosteronspiegel senken

Verarbeitete Lebensmittel

Viele tiefgefrorene oder abgepackte Mahlzeiten und Snacks sind verarbeitete Lebensmittel. Sie haben einen geringen Nährwert und enthalten in der Regel viele Kalorien , Salz, Fett und Zucker.

Insbesondere verarbeitete Lebensmittel enthalten nach den Ergebnissen einer Studie aus dem Jahr 2017 häufig hohe Mengen an Transfetten, die den Testosteronspiegel senken und z.B. die Hodenfunktion beeinträchtigen können .

Lebensmittel in Dosen oder Plastikverpackungen

Chemikalien in Kunststoffverpackungen können den Testosteronspiegel beeinflussen.

Lebensmittel und Getränke, die in Dosen oder Plastik verpackt sind, können den Hormonspiegel beeinflussen.

Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Chemikalien wie Bisphenol A (BPA) oder Bisphenol S aus Wasser in Plastikflaschen oder erwärmte Lebensmittel in Plastikbehältern eingenommen werden.

Andere Möglichkeiten, um Testosteron zu steigern

Ernährungsumstellungen können den Testosteronspiegel erhöhen und eine Änderung des Lebensstils kann dir auch helfen. 

Testosteronspiegel erhöhen durch:

  • Abnehmen, für Menschen, die übergewichtig sind
  • regelmäßig trainieren
  • Muskelaufbau durch Krafttraining
  • genug erholsamen Schlaf bekommen
  • Stress abbauen weil sonst Cortisol ausgeschüttet wird
  • Kalt duschen

Was tun?

Als erstes empfehlen wir eine Darmreinigung oder sogar Stoffwechselkur. Denn selbst durch das Trinkwasser nehmen wir täglich Östrogene auf und sorgen so für einen verschobenen Hormonhaushalt. 

Reinigen- Aufbauen- Profitieren

Eine Zufuhr von all den oben genannten Dingen bringt dir aber nichts wenn dein Darm nicht im Stande ist diese aufzunehmen. Eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen und eine Entsäuerung kann dich schon mal in die richtige Richtung bringen.  

Ob bei oben genannten Beschwerden tatsächlich ein Testosteronmangelsyndrom vorliegt oder möglicherweise eine behandlungsbedürftige Erkrankung, kann ein Arzt sehr einfach mit der Messung des Serum-Testosteronspiegels feststellen.

Ist der Testosteronspiegel ungewöhnlich niedrig, heißt es, Lösungen zu finden. Ideal wären hier natürlich Lösungen, die den Körper in seiner Gesamtheit unterstützen, dabei den Testosteronmangel auf gesunde Weise ausgleichen und gleichzeitig frei von negativen Nebenwirkungen sind.

Schreib mich an und zusammen werden wir eine Lösung finden.

Buche dich in meinen Kalender ein und wir reden völlig unverbindlich miteinander welche Strategie die beste für dich wäre: Termin ausmachen