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Was passiert auf einem Retreat?

von | Feb 10, 2020 | Bewegung | 0 Kommentare

Die wörtliche Übersetzung aus dem Englischen ist übrigens Rückzug, ohne dass genauer benannt ist, wer sich von was, warum und wie zurückzieht. Im Buddhismus werden Schweigeseminare so genannt und mittlerweile ist der Begriff auch schon im Wellness-Bereich angekommen und wird dort synonym für Auszeit benutzt.

 

Was unser Retreat ausmacht?

Was passiert und wie es sich anfühlen wird, weiß kein Mensch vorher, auch wir nicht. Anders als bei einem Yoga Seminar, das vielleicht mit einem gut organisierten Wellness-Wochenende zu vergleichen ist, ähnelt unser Retreat eher einer Abenteuer- Reise. Und Abenteuer zeichnen sich durch Überraschungen aus, durch Erlebnisse jenseits der Trampelpfade. Um im Bild zu bleiben: Es ist ein Unterschied, ob ich mit ein paar hundert Leuten einen Sonnenuntergang auf der allen bekannten Promenade erlebe, oder ob ich mehrere Tage in einer einsamen und wundervollen Gegend in Bulgarien verbringe, die nur zu Fuß und über nicht ganz leicht zu gehenden Wegen erreichbar ist.

 

KLASSISCHE KRITERIEN:

 

1. Eine feste Tagesstruktur


Im Retreat gibt es einen festen Zeitplan, der den Rahmen bildet: Oft vom Aufstehen, über feste, sich über den Tag wiederholende Programmbestandteile bis zum Tagesabschluss. Ein Retreat hat eine feste Struktur. 

Der Grund:
Niemand muss sich um irgendetwas kümmern oder Entscheidungen treffen, da alles festgelegt ist. Die Teilnehmer wissen, wann es was gibt, fügen sich in diese Struktur und sind frei für innere Prozesse.

Das bedeutet es für uns:
Es gibt einen festen Rahmen, bestehend aus Körperarbeit, Meditation, Atemübungen und na klar Wanderungen. Dazu kommt genügend Zeit für jeden einzelnen die trotzdem Freiräume lässt, sich darin gut einzufinden. 

 

2. Abstand vom Alltag


Hier sind Retreat und Auszeit wieder ähnlich, in beiden ist es wesentlich, sich im Abstand vom Alltag zu erfahren. Der Tag wird nicht von unserem Arbeitsrhythmus, Form der Kommunikation (Offline-Sein ist oft der Fall) oder Alltagspflichten geprägt. Wer möchte kann sich natürlich in der Küche verwirklichen, aber das ist natürlich nicht zu vergleichen mit dem automatisierten Alltags-Programm, das wir ansonsten haben. Der Grund: Andere Zusammenhänge fordern ein Innehalten – übliche Regeln sind außer Kraft gesetzt, Gewohnheiten laufen ins Leere, es gibt keine oder wenig äußere Ablenkung – so entsteht Raum für wirklich andere und neue Erfahrungen.

Das bedeutet für dein Retreat bei uns:
Endlich Zeit für dich, entspannen, echte Begegnungen – ohne Kindergetöse, Arbeitsstress und Alltagserschöpfung.

 

3. Konzentration auf ein Thema, auf Wesentliches


Dabei kann sich das Thema auf innere Erfahrung oder eine körperliche Aktivität und Fertigkeit (Fitnessübungen) beziehen. Der Grund: Ein Retreat erlaubt, sich mit wesentlichen Themen und Anliegen zu befassen – das, was im Alltag keinen Platz findet. Durch die Breite der Zeit kann Tiefe überhaupt erst entstehen. Prozesse dürfen Raum einnehmen, hochkochen und wieder verschwinden, dürfen überraschen, werden bemerkt und bewusst integriert.

Das bedeutet für dein Retreat bei uns: Hier dreht sich alles um dich, deinen Körper und dein Bewusstsein. 

 

4. Übung:


Auch hier geht es raus aus Gewohntem: Im Retreat bewege ich mich oft auf dünnem Eis, weil ich mich bewusst damit auseinandersetze, bestimmte Themen/Fertigkeiten nicht so zu beherrschen, wie ich es mir wünsche. Hier kann ich mich üben, habe Zeit, und begebe mich in eine Situation, die von Nicht-Wissen geprägt ist und übe mich, auch damit freundlich umzugehen.

Der Grund:
Neue Gewohnheiten brauchen Übung – das gilt für Instrumente, Tägliches wie Kochen oder Putzen genauso wie für die Entwicklung von Bewusstsein. Über die Übung machen wir konkrete Erfahrungen, regulieren unsere Handlungen achtsam und bewusst und können sie dann Schritt für Schritt in den Alltag integrieren – um dort dann weiter zu üben.

Das bedeutet für dein Retreat bei uns:
Wenn Fitness, Natur und Bewusstsein in deinen Alltag einziehen sollen, geht das leider nicht auf Knopfdruck – es braucht Übung, Geduld und einfaches Beginnen.

 

5 Führung und Begleitung:


Die Qualität eines Retreats hängt vom Begleit-Personal ab. Nur entsprechend ausgebildete Coaches sind in der Lage, den Rahmen einer solchen Auszeit zu halten und Impulse so zu geben, dass sie für die unterschiedlichsten Teilnehmer eine Unterstützung sind und weiterführen.

Der Grund: Im Retreat betreten wir neues Terrain: Die ungewohnte Struktur des Tages, die wir nicht selbst entscheiden, weniger Möglichkeiten der Ablenkung, die Konzentration auf das Wesentliche, das alles ist eher fremd und benötigt Anleitung.

Das bedeutet für dein Retreat bei uns:
Wir sind über viele Jahre ausgebildete Retreatgeber, neben zahlreichen Qualifikationen in Körperarbeit. Meditation und Ernährung sind wir vor allem auch eins: erfahrene Retreat Partner, die den Prozess oft und immer wieder neu durchlaufen haben – und das hört auf eine Weise auch nie auf.

Das alles macht also ein Retreat aus.

Ein Retreat zu wiederholen macht übrigens immer extrem viel Sinn, gerade was den Übungs-Fitness-Charakter ausmacht. 

Was dich jetzt noch hindert weiss ich nicht, komm dazu und sei einfach mal dabei.

 

Sportreise vom

12. – 18. Juli 2020 oder

07.  – 13. September 2020

 

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