„Jung komm weg da – die sind giftig!“

von | Aug 29, 2018 | Bewegung | 0 Kommentare

Die Eberesche, Vogelbeere- oder besser- „Jung komm weg da – die sind giftig!“

Sorbus aucuparia

 

Die meisten Menschen denken, dass die Eberesche giftig ist. Das ist ein Vorteil für diejenigen, die es besser wissen, denn dadurch kann man reichlich Ebereschen-Früchte sammeln.

Auch wenn wir immer wieder für verrückt gehalten werden wenn wir mit Eimern bewaffnet die städtischen Randgebiete durchforsten.

Dass die Eberesche, auch Vogelbeere genannt, sogar Heilwirkungen hat, ist jedoch nicht mal allen Eingeweihten bekannt. Dabei ist sie vor allem für das Verdauungssystem sehr hilfreich und auch bei Lungenproblemen kann die Eberesche helfen.

 

In Zeiten, wo Vitamin C knapp ist, kann die Eberesche auch gegen Vitamin C Mangel helfen.

Ob die Eberesche roh giftig ist, ist nicht wahr, gekocht und getrocknet ist sie etwas süßer.

Vor starken Dosierungen in roher Form bewahrt auch der herbe Geschmack, daher ist es eher unwichtig, ob die Eberesche roh in hoher Dosierung giftig sein könnte.  Die Parasorbinsäure sorgt für den doch recht herben Geschmack- Ich liebe das und esse immer mal wieder rohe Beeren.

 

 

Beschreibung:

Die Eberesche ist ein zierlicher Baum, der an den meisten Standorten gedeiht- vor allem in deutschen Parks oder Umrandungen von Grundstücken- (sorgen wir oft für energisches Kopfschütteln wenn wir diese Früchte ernten). Die unpaarig gefiederten Blätter haben lanzettlich gesägte Form. Im Mai und Juni sprießen die weißen Blüten in Doldentrauben.

Im Frühherbst reifen die hellroten, erbsengroßen Früchte. Sie haben einen herb-sauren Geschmack, der beim Kochen und Trocknen milder wird.

Aber mir persönlich einfach super schmeckt-

 

Hier mal ein Rezept mit Apfel und Birne-

  • 200 gr Vogelbeeren-Mus
  • 150 gr Apfelstücke
  • 150 gr Birnenstücke
  • 150g Honig oder Kokosblüten Zucker
    1 TL Zitronensaft
    2 TL Agar-Agar
  • 2 Schuss Weißwein
  • 1 Zimtstange

Früchte waschen- Beeren mit gewürfelten Apfel und Birnen aufkochen. Etwas Püree mit Zitronensaft und Agar-Agar verrühren, restliches Püree zum Kochen bringen. Die Agar-Agar-Mischung unterrühren und einmal aufkochen lassen. In Gläser füllen und 2-3 Tage nicht bewegen, so daß der Geliervorgang in Ruhe beendet werden kann.

 

Um einiges besser finde ich jedoch die Gin Tonic Variante-

hier haben Gin und Tonic nichts verloren aber der Geschmack erinnert mich sehr daran-

  • rohe Beeren mit Doppelkorn pürieren
  • drei Monate stehen lassen
  • DER Winter kann kommen…

 

Also -raus in die Natur! —und lasst uns den Mythen entgegen stehen. Ich freue mich auf deine Anregungen.

 

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